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Zieta x Szwed — Keramik im Stahl

Zieta Studio news

Dialog von Prozess und Material

Als Antwort auf diese Struktur bringt Arkadiusz Szwed seine charakteristischen keramischen Formen ein, die die Öffnungen der Tischplatte „füllen“. Diese Elemente erweitern nicht nur die Funktionalität des Objekts, sondern verleihen ihm auch eine neue, skulpturale Ausdruckskraft — besonders sichtbar unterhalb der Oberfläche. 
Die Zusammenarbeit zwischen Zieta Studio und Arkadiusz Szwed vereint zwei eigenständige Gestaltungssprachen — zwei Prozesse, zwei Materialien und zwei Sensibilitäten. Ausgangspunkt der Kooperation ist Re:Panel — ein Projekt von Oskar Zięta, das 2025 in Mailand als Hommage an Jean Prouvé vorgestellt wurde. In seiner neuen Ausführung von 2026 entwickelt sich das Objekt zu einem Tisch mit perforierter Oberfläche, die Raum für weitere gestalterische Eingriffe eröffnet. 
zieta re:panel table with arkadiusz szwed ceramics

Fin

 arkadiusz szwed ceramics poking out of re:panel table

Es ist das Zusammentreffen zweier Technologien: des industriellen FiDU-Prozesses und Szweds handwerklich geprägter Arbeitsweise mit Porzellan. Trotz unterschiedlicher Maßstäbe verbindet beide ein tiefes Verständnis für Material und Prozess.
arkadiusz szwed ceramics on a white cloth

Re:Panel als Plattform

In dieser neuen Interpretation wird Re:Panel zur Plattform eines Dialogs — zwischen Stahl und Keramik ebenso wie zwischen Funktion und Ausdruck. Zięta schafft eine konstruktive Struktur, die Intervention zulässt, während Szwed mit Formen aus seiner Kollektion „Bumps 2.0“ antwortet.
Seine Objekte bleiben funktional, werden jedoch in ihrer Form „gehackt“ — transformiert durch einen eigenen Prozess zwischen analogem Arbeiten und digitalem Denken. Dieser Ansatz korrespondiert mit der FiDU-Technologie, in der der Prozess selbst sichtbar wird.
arkadiusz szwed ceramic piece closeup

Keramik im Metall

Zieta x Szwed ist eine Zusammenarbeit, in der Keramik nicht als Zusatz, sondern als integraler Bestandteil der Struktur fungiert. Sie durchdringt das Metall, ergänzt es und verändert seine Funktion. Das Ergebnis ist ein hybrides Objekt — zwischen Tisch und Skulptur, zwischen konstruktiver Präzision und organischer Form.

Gemeinsame Herkunft, unterschiedliche Sprachen

Sowohl Zięta als auch Szwed sind mit der School of Form verbunden — einem Umfeld, das Design als Schnittstelle von Kunst, Technologie und Handwerk versteht. Für Szwed ist Keramik seit seiner Jugend ein Feld der Forschung. Für Zięta sind Stahl und FiDU Mittel zur Neudefinition materieller Möglichkeiten.
arkadiusz szwed ceramic piece closeup

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