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Zieta Illustrated, Polnisches Design und Illustration in New York

Pilecki-Institut, New York, Ausstellungssaal, 2. Etage

92 Greenwich Street, New York, NY 10006

Mit großer Freude kündigen wir an, dass vom 15. Mai bis 17. Juli 2026 im Pilecki-Institut in Manhattan die Ausstellung Zieta Illustrated stattfindet — eine interdisziplinäre Präsentation polnischen Designs und Illustration, vorbereitet in Zusammenarbeit mit dem Polnischen Kulturinstitut in New York.

Die Ausstellung, die im Rahmen der New York Design Week realisiert wird, stellt einen entscheidenden Entwicklungsschritt des Projekts sowie seine bislang umfassendste internationale Präsentation dar. 
 
ZIETA ILLUSTRATED
Pilecki-Institut, New York
Ausstellungssaal, 2. Etage

92 Greenwich Street,
New York, NY 10006

Ausstellungsdauer: 15. Mai – 17. Juli 2026
Geöffnet werktags: 10:00 – 16:00
Eintritt frei 

Foto: Katarzyna Bogucka

Über Linien, Farben und Emotionen

Die Ausstellung Zieta Illustrated bringt die metallenen Objekte von Oskar Zięta mit ihren individuellen illustrierten Interpretationen zusammen und schafft so einen vielschichtigen Dialog zwischen Bild und Form. Es ist eine Erzählung darüber, wie Technologie zur künstlerischen Sprache werden kann und Illustration zu einem Werkzeug der Neuinterpretation von Objekten. 

Foto: Katarzyna Bogucka

Foto: Katarzyna Bogucka

Die Erzählung des Projekts basiert auf der Idee der Verbindung von Disziplinen — Kunst, Design, Ingenieurwesen und Technologie. Diese Interdisziplinarität bildet das Fundament des Projekts und dient als Instrument zur Förderung der Qualität und Kreativität polnischer Künstler auf internationaler Ebene. 

J-Chair Foto: Zasoby Studio

Foto: Ola Dobrzyńska

Technologie als Ausdrucksform

Im Zieta Studio verbinden wir diese Bereiche täglich, indem wir die proprietäre FiDU-Technologie weiterentwickeln, die es ermöglicht, Stahl mithilfe von Innendruck zu verformen. Dieser Prozess — von Oskar Zięta als „kontrollierter Kontrollverlust“ bezeichnet — erlaubt dem Material eine teilweise freie Deformation und führt zur Entstehung ultraleichter und zugleich widerstandsfähiger funktionaler, skulpturaler und konstruktiver Formen. 

Foto: Karol Banach

G-Table Foto: Weronika Trojanowska

Parova Tish Foto: Szymon Jędrzejewski/Alex Iwański/Julia Leus

Die Kraft der Verbindung

Die Begeisterung für Interdisziplinarität und die Offenheit gegenüber dem Prozess wurden zum Impuls für die Zusammenarbeit mit Illustratoren — Künstlern, die mit Emotion, Farbe und visueller Verdichtung arbeiten. So entstand das Projekt Zieta Illustrated, in dessen Rahmen ikonische Objekte Ziętas von führenden polnischen Illustratoren neu interpretiert wurden. Die entstandenen Arbeiten bilden eine Serie limitierter Grafiken, die die Objekte weiterentwickeln und ihnen neue Bedeutungen und Funktionen verleihen.

„Wir mögen Herausforderungen und wir verbinden gerne. Deshalb haben wir das Projekt Zieta Illustrated initiiert — um junge Künstler zu unterstützen, Disziplinen zu verbinden und gemeinsam Geschichten zu erzählen.“
 — Oskar Zięta
 

Foto: Paweł Szlotawa

Unter den eingeladenen Künstlern befinden sich u. a.: Karol Banach, Edgar Bąk, Katarzyna Bogucka, Ola Dobrzyńska, Iza Dudzik, Kuba Ferenc, Joanna Gniady, Malwina Hajduk, Ada Jarzębowska, Jakub Kamiński, Agata Królak, Paweł Mildner, Marian Misiak, Anna Niemierko, Maciej Polak, Paweł Smardzewski, Paweł Szlotawa und Asia Wójtowicz. 

Foto: Paweł Szlotawa

Foto: Joanna Gniady

Chippensteel Chair Foto: Zasoby Studio

Foto: Edgar Bąk

Ein multidimensionales, reisendes Konzept

Die Wurzeln des Projekts reichen bis ins Jahr 2014 zurück, als Oskar Zięta mit Marian Misiak an grafischen Arbeiten für eine Publikation über das Möbelsystem 3+ zusammenarbeitete. Das Ergebnis dieser Kooperation war nicht nur eine Reihe von Illustrationen, sondern auch das heute ikonische FiDU-Alphabet — ein Satz aus Stahlbuchstaben sowie die Schriftart Maria1. Ein frühes Beispiel für visuelles Erzählen war zudem die Animation Ultraleggera, die dem leichtesten Stuhl der Welt gewidmet ist. 

Ultraleggera Chair Foto: Ernest Wińczyk

Foto: Edgar Bąk

Foto: Iza Dudzik

Foto: Marta Więcek, Alek Rokosz

„Die New Yorker Ausgabe stellt eine reife Phase des Projekts dar. Die Ausstellung im Pilecki-Institut präsentiert nicht nur Objekte und Illustrationen, sondern schafft ein Erlebnis — eines, das sowohl visuelle als auch taktile Wahrnehmung einbezieht.“
 — Oskar Zięta
 

Illustrierte Ausstellungen

Zieta Illustrated hat sich zu einem flexiblen Ausstellungskonzept entwickelt, das sich an unterschiedliche Räume und Kontexte anpassen lässt. Das Projekt entfaltet sich durch institutionelle Ausstellungen, Messepräsentationen, Publikationen sowie digitale Formate. Frühere Ausgaben wurden u. a. im Institut für Industriedesign in Warschau, im Rathaus von Wrocław und in der LUMAS Galerie in Toronto gezeigt. 

Plopp Foto: Ada Jarzębowska

Foto: Paweł Mildner

Ultraleggera Stool Foto: Weronika Trojanowska

Foto: Paweł Smardzewski

Foto: Jakub Musialski

Foto: Paweł Smardzewski

Formen und Geschichten berühren

Die Ausstellung im Pilecki-Institut erhält eine besondere taktile Dimension — jedes Objekt kann durch sein dreidimensionales Modell ertastet werden. Diese Lösung wurde speziell für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen entwickelt und erweitert die Wahrnehmung über die rein visuelle Erfahrung hinaus. Informationsmaterialien sind in Brailleschrift und in vergrößerter Schrift verfügbar, ergänzt durch einen Online-Audioguide. 

Blade Foto: courtesy of Hawrot

Foto: Karol Banach

Bolid Foto: Marta Więcek, Alek Rokosz

Foto: Jakub Kamiński

Bolid Foto: Ernest Wińczyk

Foto: Maliwna Hajduk

Wie Luft Stahl formt

Begleitend zur Ausstellung finden Sonderveranstaltungen statt, darunter ein Treffen mit Oskar Zięta sowie eine Live-Demonstration der FiDU-Deformation — ein performatives und zugleich edukatives Erlebnis, das die Idee „less is less“ veranschaulicht und zeigt, wie Luft zum konstruktiven Werkzeug wird. 

Triglav Foto: Photo/furniture: zasoby/zielinski_interior. Project: Damian Kozłowski/Katarzyna Fiedorczuk

Foto: Maciej Polak

Tafla O Foto: Weronika Trojanowska

Foto: Kuba Ferenc

Ein Raum für Dialog

Zieta Illustrated in New York ist eine Plattform für internationale und interdisziplinäre Zusammenarbeit. Es ist eine Erzählung über Potenzial — darüber, wie Technologie zum künstlerischen Medium wird, Illustration zum Interpretationswerkzeug und Ausstellung zum Raum für zeitgenössischen kulturellen Dialog. 

Foto: Weronika Trojanowska

Foto: Joanna Gniady

Rondo Spiegel Foto: Weronika Trojanowska

Crash Vase Foto: Enen Studio

Foto: Kuba Ferenc

Foto: Asia Wójtowicz

 Die Ausstellung ist Teil des Festivals NYCxDESIGN 2026. 
Die Ausstellung ist Teil des Projekts „Zieta Studio: Polnisches Design und Illustration während der New York City Design Week und der ICFF 2026 Messe“, das durch Mittel des Ministers für Kultur und Nationales Erbe im Rahmen des Programms Entwicklung der Kreativsektoren des Instituts für Kreativwirtschaft kofinanziert wird und von den Projektpartnern — dem Pilecki-Institut in New York sowie dem Polnischen Kulturinstitut in New York — unterstützt wird. 

Karava Vase Foto: Julia Leus

Foto: Agata Królak

Foto: Anna Niemierko

Sonar Foto: Lauren Coleman

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