Vom 15. Mai bis zum 17. Juli präsentiert Zieta Studio in Zusammenarbeit mit dem Pilecki-Institut in New York und dem Polnischen Kulturinstitut New York die Ausstellung „Zieta Illustrated“. Das Projekt vereint die ikonischen Metallobjekte von Oskar Zięta mit ihren grafischen Interpretationen führender polnischer Illustratorinnen und Illustratoren und erweitert damit den Dialog zwischen Bild und Form. Als Teil von NYCxDESIGN markiert die Ausstellung einen wichtigen Schritt in der internationalen Entwicklung des Projekts.
Die Ausstellung ist Teil des Projekts „Zieta Studio: Polnisches Design und Illustration während der New York City Design Week und der ICFF 2026“, kofinanziert aus Mitteln des Ministers für Kultur und Nationales Erbe im Rahmen des Programms „Entwicklung der Kreativsektoren“ des Instituts für Kreativwirtschaft.
ZIETA ILLUSTRATED
Pilecki-Institut in New York
Small Gallery, 2. Etage
Ausstellungsdauer: 15. Mai – 17. Juli 2026
Geöffnet werktags: 10:00 – 16:00 Uhr
Freier Eintritt
Vernissage der Ausstellung
15. Mai 2026, 18:30–20:30 Uhr
15. Mai 2026, 18:30–20:30 Uhr
Wir laden alle Interessierten herzlich ein. RSVP bis Donnerstag, den 14. Mai, 23:59 Uhr ET, über das Online-Formular [hier klicken].
Zieta Illustrated - Audio descriptions →
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Über Linien, Farben und Emotionen
Die Erzählung des Projekts basiert auf der Idee der Verbindung von Disziplinen — Kunst, Design, Ingenieurwesen und Technologie. Diese Interdisziplinarität bildet das Fundament des Projekts und dient als Instrument zur Förderung der Qualität und Kreativität polnischer Künstler auf internationaler Ebene.
„Wir mögen Herausforderungen und wir verbinden gerne. Deshalb haben wir das Projekt Zieta Illustrated initiiert — um junge Künstler zu unterstützen, Disziplinen zu verbinden und gemeinsam Geschichten zu erzählen.“
— Oskar Zięta
— Oskar Zięta
Technologie als Ausdrucksform
Im Zieta Studio verbinden wir diese Bereiche täglich, indem wir die proprietäre FiDU-Technologie weiterentwickeln, die es ermöglicht, Stahl mithilfe von Innendruck zu verformen. Dieser Prozess — von Oskar Zięta als „kontrollierter Kontrollverlust“ bezeichnet — erlaubt dem Material eine teilweise freie Deformation und führt zur Entstehung ultraleichter und zugleich widerstandsfähiger funktionaler, skulpturaler und konstruktiver Formen.
Unter den eingeladenen Künstlern befinden sich u. a.: Karol Banach, Edgar Bąk, Katarzyna Bogucka, Ola Dobrzyńska, Iza Dudzik, Kuba Ferenc, Joanna Gniady, Malwina Hajduk, Ada Jarzębowska, Jakub Kamiński, Agata Królak, Paweł Mildner, Marian Misiak, Anna Niemierko, Maciej Polak, Paweł Smardzewski, Paweł Szlotawa und Asia Wójtowicz.
Die Kraft der Verbindung
Die Begeisterung für Interdisziplinarität und die Offenheit gegenüber dem Prozess wurden zum Impuls für die Zusammenarbeit mit Illustratoren — Künstlern, die mit Emotion, Farbe und visueller Verdichtung arbeiten. So entstand das Projekt Zieta Illustrated, in dessen Rahmen ikonische Objekte Ziętas von führenden polnischen Illustratoren neu interpretiert wurden. Die entstandenen Arbeiten bilden eine Serie limitierter Grafiken, die die Objekte weiterentwickeln und ihnen neue Bedeutungen und Funktionen verleihen.
Ein multidimensionales, reisendes Konzept
Die Wurzeln des Projekts reichen bis ins Jahr 2014 zurück, als Oskar Zięta mit Marian Misiak an grafischen Arbeiten für eine Publikation über das Möbelsystem 3+ zusammenarbeitete. Das Ergebnis dieser Kooperation war nicht nur eine Reihe von Illustrationen, sondern auch das heute ikonische FiDU-Alphabet — ein Satz aus Stahlbuchstaben sowie die Schriftart Maria1. Ein frühes Beispiel für visuelles Erzählen war zudem die Animation Ultraleggera, die dem leichtesten Stuhl der Welt gewidmet ist.
„Die New Yorker Ausgabe stellt eine reife Phase des Projekts dar. Die Ausstellung im Pilecki-Institut präsentiert nicht nur Objekte und Illustrationen, sondern schafft ein Erlebnis — eines, das sowohl visuelle als auch taktile Wahrnehmung einbezieht.“
— Oskar Zięta
— Oskar Zięta
Illustrierte Ausstellungen
Zieta Illustrated hat sich zu einem flexiblen Ausstellungskonzept entwickelt, das sich an unterschiedliche Räume und Kontexte anpassen lässt. Das Projekt entfaltet sich durch institutionelle Ausstellungen, Messepräsentationen, Publikationen sowie digitale Formate. Frühere Ausgaben wurden u. a. im Institut für Industriedesign in Warschau, im Rathaus von Wrocław und in der LUMAS Galerie in Toronto gezeigt.
Formen und Geschichten berühren
Die Ausstellung im Pilecki-Institut erhält eine besondere taktile Dimension — jedes Objekt kann durch sein dreidimensionales Modell ertastet werden. Diese Lösung wurde speziell für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen entwickelt und erweitert die Wahrnehmung über die rein visuelle Erfahrung hinaus. Informationsmaterialien sind in Brailleschrift und in vergrößerter Schrift verfügbar, ergänzt durch einen Online-Audioguide.
Wie Luft Stahl formt
Begleitend zur Ausstellung finden Sonderveranstaltungen statt, darunter ein Treffen mit Oskar Zięta sowie eine Live-Demonstration der FiDU-Deformation — ein performatives und zugleich edukatives Erlebnis, das die Idee „less is less“ veranschaulicht und zeigt, wie Luft zum konstruktiven Werkzeug wird.
Die Ausstellung ist Teil des Projekts „Zieta Studio: Polnisches Design und Illustration während der New York City Design Week und der ICFF 2026 Messe“, das durch Mittel des Ministers für Kultur und Nationales Erbe im Rahmen des Programms Entwicklung der Kreativsektoren des Instituts für Kreativwirtschaft kofinanziert wird und von den Projektpartnern — dem Pilecki-Institut in New York sowie dem Polnischen Kulturinstitut in New York — unterstützt wird.
Die Ausstellung ist Teil des Festivals NYCxDESIGN 2026.
Ein Raum für Dialog
Zieta Illustrated in New York ist eine Plattform für internationale und interdisziplinäre Zusammenarbeit. Es ist eine Erzählung über Potenzial — darüber, wie Technologie zum künstlerischen Medium wird, Illustration zum Interpretationswerkzeug und Ausstellung zum Raum für zeitgenössischen kulturellen Dialog.