Im grünen Bereich des Umweltbildungszentrums Ekosynteza werden die Metallobjekte Tafla O Teil der Landschaft. Polierter Edelstahl hört auf, lediglich ein Material zu sein, und wird zu einem Spiegel der Natur — einer Oberfläche, die ihre Umgebung vervielfacht. In den Spiegelungen erscheinen Baumkronen, vom Wind bewegte Äste, durch Blätter gefiltertes Licht, über dem Wasser aufsteigender Nebel und der sich ständig wandelnde Himmel. Jede Tafla wird zu einem flüchtigen Bild eines Moments, der weder festgehalten noch wiederholt werden kann.
Öffnungszeiten:
Montag–Mittwoch 7:30–15:30 Uhr
Donnerstag 7:30–18:00 Uhr
Freitag 7:30–13:00 Uhr
Montag–Mittwoch 7:30–15:30 Uhr
Donnerstag 7:30–18:00 Uhr
Freitag 7:30–13:00 Uhr
Die Evolution eines Wassertropfens
Zwischen den Bäumen verteilt erinnern die Objekte an Tropfen, die im Landschaftsraum schweben — Fragmente eines größeren natürlichen Kreislaufs. Sie drängen ihre eigene Form nicht auf, sondern verstärken die Präsenz ihrer Umgebung. Sie spiegeln die Natur und lenken gleichzeitig die Aufmerksamkeit auf sie. So wird der polierte Stahl von Oskar Zięta zu einer zeitgenössischen Wasseroberfläche — einem Medium der Reflexion im wörtlichen wie im symbolischen Sinn. Die Installation lädt dazu ein, innezuhalten und den Wald als dynamisches Ökosystem zu betrachten, dessen Zukunft untrennbar mit der Zukunft der Stadt verbunden bleibt.
Lebendige Bilder in den Taflas
Die Installation versteht den Wald als lebendigen Organismus — als Raum der Erinnerung, Regeneration und des ständigen Kreislaufs. So wie Wasser zwischen Erde, Seen, Atmosphäre und Regen zirkuliert, bleiben auch die Spiegelungen in den Taflas ständig in Bewegung. Am Morgen füllen kühles Licht und Feuchtigkeit ihre Oberflächen, mittags intensives Grün und am Abend die goldenen Reflexe der untergehenden Sonne. Das Wetter wird zum Mitgestalter der Installation. Jede Veränderung des Lichts, jede Wolke und jeder Windstoß schafft eine neue Komposition, ein neues Bild des im Metall reflektierten Waldes.