Foto: Kacper Miodek
FiDU – technologie und medium
Das Rückgrat der Ausstellung bildet ein Forschungs- und Entwicklungstisch. An ihm treffen Experiment und Präzision, Chaos und Kontrolle, Handwerk und Robotik aufeinander. Der Tisch wird zum Arbeitsraum und Ausgangspunkt für die Geschichte der FiDU-Technologie — einer Technologie, die es ermöglicht, flache Metallmembranen durch Innendruck in räumliche und stabile Konstruktionen zu verwandeln.
Whispers Foto: Alka Murat
Ultraleichtigkeit und monomaterialität
Eine der Grundlagen von Ziętas Arbeit ist die kontinuierliche Suche nach einem optimalen Verhältnis zwischen Materialmenge, Masse und Festigkeit. Ultraleggera — ein Aluminiumstuhl, der nur 1,66 kg wiegt und eine Belastung von 1,2 Tonnen tragen kann — ist eine der deutlichsten Manifestationen dieser Philosophie. Design durch Reduktion: die Verringerung von Material, Masse und Konstruktion bei gleichzeitiger Wahrung von Funktion und Festigkeit.
Vom objekt zur architektur
Ultraleggera Chair Foto: Kacper Miodek
Ultraleggera Chair Foto: Weronika Trojanowska
ULTRE™ – mobilität der zukunft
Whispers Bank Foto: Alka Murat
Prozess statt resultat
„Oskar Zięta. Prozess“ macht den Entstehungshintergrund seiner Arbeiten sichtbar: Prototypen, Modelle, Skizzen, Profile, Querschnitte, Versuche und Dokumentation. Die Ausstellung zeigt FiDU nicht als abgeschlossene Lösung, sondern als lebendigen Prozess — einen Prozess, der kontinuierlich experimentell weiterentwickelt, auf neue Maßstäbe übertragen und mit neuen Herausforderungen konfrontiert wird.
Foto: Agata Maziarz
Die Ausstellung im Institut für Industriedesign findet während Warsaw Home und Warsaw Design Week statt und wird damit zu einem Treffpunkt für die internationalen Design-, Architektur-, Technologie- und Wirtschaftsszenen. Sie ist eine Bilanz von mehr als zwei Jahrzehnten Entwicklung der FiDU-Technologie, vor allem aber ein Blick auf das, was