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Zietas Nicht-Fenster am Rozbrat 44

Rozbrat 44, Warszawa

Rozbrat 44, 00-419 Warszawa

Oskar Zięta hat seine Nicht-Fenster am Rozbrat 44 im Warschauer Stadtteil Powiśle enthüllt. Die Luxusapartments erhielten eine mit hypnotischer Kunst gestaltete Fassade. In Fortführung der städtebaulichen Einheitlichkeit des historischen Gebäudeteils entwarf Oskar Zięta Nicht-Fenster – Tafla-Scheiben, die bei entsprechendem Licht zu… Fenstern zu werden scheinen. 

Die Nicht-Fenster sind hypnotisch. Metall erinnert an Glas. Auf der Leinwand der Fassade wird die Kunst der Glasscheiben inszeniert. Es ist die Summe optischer und technologischer Eingriffe – alle Nicht-Fenster entstanden mithilfe der von Zięta entwickelten FiDU-Technologie. 

Mehr Fenster als Fenster

Nicht-Fenster ist ein Projekt, in dem Ziętas Minimalismus und seine architektonische Ausbildung in einer von Präzision, Ausdruckskraft und Originalität geprägten Form zusammenfinden. Die rechteckigen, an der Fassade des Gebäudes am Rozbrat 44 installierten Tafla-Scheiben sind Ziętas Metallspiegel. 

Die Kunst der Tafla-Fenster

Es handelt sich um Stahlobjekte, denen man im Innenraum meist als Tafla Q begegnet. Die Fassade am Rozbrat ermöglicht es zu beobachten, wie Ziętas Metallobjekte im Außenraum bestehen. Seine öffentlichen Skulpturen wie Nawa, Hempel oder Whispers zeigen konsequent, dass polierter Edelstahl wechselnden Witterungsbedingungen hervorragend standhält. Die Fassade am Rozbrat 44 wird ihre nächste Umweltprüfung sein. 

Kunst am Bau

Das Projekt Rozbrat 44 ist ein weiteres Beispiel für die Zusammenarbeit zwischen einem Investor und einem Künstler. Es erinnert an das von Zięta propagierte Prinzip Kunst am Bau – die Integration von Kunst in Architektur und Bauwesen, bei der in Ländern wie Deutschland, der Schweiz oder den Niederlanden zwischen 0,5 und 2 % des Gesamtbudgets eines Bauprojekts für künstlerische Elemente vorgesehen werden. 

Whispers Foto: Alka Murat

Kunst und Design aus Metall

Ziętas Präsenz im Apartmentgebäude am Rozbrat 44 endet nicht an der Fassade. Im Foyer befindet sich ein brutalistischer Empfangstresen, der unmittelbar auf dem Konzept Harmonica basiert, das sich in der Kunst als Whispers manifestierte – erstmals in London während der LFA 2025 präsentiert. Die aus FiDU gefertigte Stahlbasis steht im Dialog mit einer steinernen Platte. In der Lobby befinden sich außerdem die Couchtische Echoes of Whispers, die die Idee der Objekte fortführen. 

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